Landkreis Nordsachsen

Öffentlicher Hinweis

Information an Landwirte und Landwirtschaftsbetriebe         Reg.-Nr. 545/2016

Über die Genehmigung zur Veräußerung des nachstehenden Grundstückes ist nach Grundstückverkehrsgesetz zu entscheiden:

 

Gemarkung

(Gemeinde)

Flurstücks-

Nr.

Größe in

 ha

Nutzungsart gem. Angaben im Vertrag/ Katasterkarte

Großböhla (Gde. Dahlen, Stadt)

745

0,0452

Versorgungsanlage

Calbitz

(Gde. Wermsdorf)

246/1

9,0288

0,3885 ha Landwirtschaftsfläche

0,0211 ha Fließgewässer

0,2671 ha Sonstiges

8,3521 ha Stehendes Gewässer

Calbitz

(Gde. Wermsdorf)

247

2,7270

1,1981 ha Landwirtschaftsfläche

0,0643 ha Sonstiges

1,4604 ha Stehendes Gewässer

0,0042 ha Weg

Calbitz

(Gde. Wermsdorf)

248/2

0,6670

0,0765 ha Landwirtschaftsfläche

0,0583 ha Sonstiges

0,3789 ha Stehendes Gewässer

0,1533 ha Weg

Calbitz (Gde. Wermsdorf)

249/2

0,8208

Stehendes Gewässer

Calbitz (Gde. Wermsdorf)

268/2

0,0967

0,0129 ha Sonstiges

0,0513 ha Stehendes Gewässer

0,0325 ha Weg

Calbitz (Gde. Wermsdorf)

270/2

0,1344

Stehendes Gewässer

 

Leistungsfähige land- und forstwirtschaftliche Unternehmen, die zur Aufstockung ihres Betriebes am Erwerb des Grundstückes interessiert wären, wird Gelegenheit gegeben, dem Landratsamt Nordsachsen, Amt für Wirtschaftsförderung und Landwirtschaft, bis zum 24.08.2016 ihr Erwerbsinteresse schriftlich zu bekunden und mitzuteilen, welchen Preis sie bei einer eventuell gegebenen Erwerbsmöglichkeit anbieten würden.

 

 


 

Pressemitteilung Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft vom 27.06.2016

2,4 Millionen Euro für sächsische Teichwirte

Erhalt von Kulturlandschaft und Lebensraum wird honoriert

86 Teichwirte in Sachsen erhalten in diesen Tagen Fördermittel in Höhe von rund 2,4 Millionen Euro für die Bewirtschaftung von insgesamt 8 100 Hektar Teichflächen.

„In keinem anderen Bundesland werden Vorhaben der Teichpflege und der naturschutzgerechten Teichbewirtschaftung als Flächenförderung in diesem Umfang unterstützt“, so Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt. „Der Erhalt der Teiche als Teil unserer Kulturlandschaft unter gleichzeitiger Berücksichtigung des Naturschutzes hat in Sachsen Tradition. Schon seit Mitte der 90er Jahre unterstützt der Freistaat die Teichwirte bei der Bewirtschaftung. Ziel ist der Erhalt bedrohter, kulturhistorisch wertvoller Teiche, der Schutz der Umwelt und der biologischen Vielfalt“.

Mit dem Wechsel in die neue Förderperiode 2014 bis 2020 stellt der Freistaat mit der Förderrichtlinie für Teichpflege und naturschutzgerechte Teichbewirtschaftung wieder eine mehrjährige Flächenförderung für Teichwirte sicher. Grundlage hierfür ist die Richtlinie „Teichwirtschaft und Naturschutz“ (RL TWN/2015).

Letztmalig erfolgt die Auszahlung vollständig aus Mitteln des Landes. Künftig werden die Teichmaßnahmen zu drei Vierteln aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF)  finanziert. Die Kofinanzierung erfolgt dann zu einem Viertel aus Landesmitteln.

 


 

„15. Lausitzer Fischwochen®“– neue Broschüre erschienen

Vom 24. September bis zum 6. November 2016 werden die Lausitzer Fischwochen® bereits zum 15. Mal stattfinden. Seit dieser Woche liegt die neue Broschüre in einer Auflage von 20.000 Stück vor.
Auch in diesem Jahre werben wieder die Teichwirtschafts- und Fischzuchtbetriebe, Gasthäuser und Restaurants, Gästeführer, Naturschutzeinrichtungen sowie weitere touristische Einrichtungen - insgesamt 37 Teilnehmer - gemeinsam für den Herbst und laden dazu ein, frischen, heimischen Fisch, insbesondere den Lausitzer Karpfen zu entdecken, zu erleben und zu genießen.
In der neuen Broschüre sind die diesjährigen Termine rund um die beliebten Abfischfeste, Naturmärkte, geführten Teichwanderungen, Radtouren etc. aufgeführt. Darüber hinaus gibt es Informationen zu Veranstaltungen der beteiligten Gasthäuser, die die köstlichen Fischgerichte anbieten, zum Thema Angeln sowie zu speziellen Reiseangeboten.

Die Broschüre ist ab sofort in der Geschäftsstelle der MGO (02625 Bautzen, Tzschirnerstraße 14 a) erhältlich und kann auch über den Online-Shop auf www.oberlausitz.com/shop bezogen werden. In den kommenden Tagen ist sie dann auch in der Geschäftsstelle der Touristischen Gebietsgemeinschaft „Heide und Teiche im Bautzener Land e.V.“ (02699 Königswartha, Gutsstraße 4c) sowie in weiteren Tourist-Informationen der Oberlausitz verfügbar und liegt bei allen Teilnehmern aus.
Die Erstellung der Broschüre wurde mit Mitteln aus dem Förderplan Tourismus des Freistaates Sachsen unterstützt.
Weitere Informationen zu den Lausitzer Fischwochen:                      

Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH
Tzschirnerstraße 14 a, 02625 Bautzen Telefon: +49 (3591) 48770 Telefax: +49 (3591) 487748
www.oberlausitz.com

www.lausitzer-fischwochen.de
sowie
Touristische Gebietsgemeinschaft „Heide und Teiche im Bautzener Land e.V.“
Gutsstraße 4c, 02699 Königswartha Telefon: +49 (35931) 21220 Telefax: +49 (35931) 20021
www.oberlausitz-heide.de

Der Präsident des Sächsischen Landesfischereiverbandes e. V., Herr Bernd Lange, feierte am 02. Mai 2016 seinen 60. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen vor allem Gesundheit und Kraft, um alle anstehenden Aufgaben in Politik, Ehrenamt und Familie bestens zu meistern!

                  

 

 

 


 

Stammtisch der Teichwirte

in Rietschen, Erlichthof

am 25.04.2016   16.00 bis 19.00 Uhr

Zum 3. Stammtisch am 25.04.2016 kamen 17 Vertreter unseres Verbandes in Rietschen zusammen. Es wurde über die Ausrichtung des Stammtisches und aktuelle Probleme diskutiert. Weiterhin wurden Beschlüsse zur Offenheit des Stammtisches, zur Medienwirksamkeit und zur FFH-Problematik gefasst. Daher wird der Stammtisch zukünftig eine wichtige Rolle in der Verbandsarbeit einnehmen.

 

 


 

                                                                                                                                                                       Das Präsidium und die Geschäftsstelle des Sächsischen Landesfischereiverbandes e. V. wünschen allen Mitgliedern ein frohes Osterfe Bild in Originalgröße anzeigen  st und schöne Osterfeiertage!

Alles freut sich und hoffet
wenn der Frühling sich erneut  
            Friedrich von Schiller

 

 

 

 

 

 

 

 

Mitgliederversammlung 2016

Sehr geehrtes Mitglied,

das Präsidium des Sächsischen Landesfischereiverbandes e. V. hat auf der Grundlage der

Satzung § 9 beschlossen, die

 34. Mitgliederversammlung für Mittwoch, 09. März 2016

Beginn: 13.00 UHR                                                   Ende: 15.30 Uhr 

Ort:    Fischereischule Königswartha, Hörsaal

                         Gutsstraße 1, 02699 Königswartha

einzuberufen. Zu dieser ordentlichen Mitgliederversammlung laden wir Sie hiermit ein.

 

 


 

 

Das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) lädt ein zum


Fachtag Aquakultur und Fischerei

vom 08. bis 09. März 2016 in Königswartha


Programm Fachtag Aquakultur und Fischerei

 

 

 


 


 

Geländeplan:

Gelaendeplan

 

 


 

Die Geschäftsstelle des SLFV wünscht allen unseren Mitgliedern und Besuchern unserer Website alles Gute und Gesundheit im Jahr 2016!

 

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Unseren Mitgliedern und den Familienangehörigen wünschen wir in den restlichen Tagen des Jahres 2015 Zeit, von der Hektik des Alltages Abstand zu bekommen und vielleicht lange verschobene, persönliche Dinge zu erledigen. Wir wünschen Euch ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2016! Wir freuen uns darauf, unseren Verband gemeinsam mit Euch im nächsten Jahr wieder ein Stück voranzubringen.

 



 

Einladung

Sehr geehrtes Mitglied des Sächsischen Landesfischereiverbandes e. V., hiermit laden wir Sie herzlich zum 1. Stammtisch für Teichwirte des SLFV am Montag, den 23.11.2015, ab 16 Uhr in die Teichwirtschaft Petershain ein.

Thema:   Naturschutz und Teichbewirtschaftung

 

 

 

 


 

"Jagd & Angeln 2015" vom 09. bis 11. Oktober

                             Jagd und Angeln

auf dem agra Veranstaltungsgelände, Bornaische Straße 210, 04279 Leipzig-Markkleeberg

 

 

 

NATURA 2000 im Fokus des diesjährigen Grünen Abend

 

Nach einer einjährigen, durch die Landtagswahl 2014 bedingten, Pause setzten der Sächsische Landesfischereiverband, der Landesverband Sächsische Angler und der Sächsische Landesjagdverband gemeinsam mit dem Sächsischen Landesbauernverband die langjährige Tradition der Parlamentarischen Abende fort.

 

Fortschreitende Einschränkungen der Landnutzung

von Jens Felix

 

Bezugnehmend auf die Ausführungen in der letzten Ausgabe dieser Zeitschrift (Seite 121), möchten wir dieses Thema erneut aufgreifen und vertiefen.

 

Rückblickend auf das Jahr 2015 waren die Verbandsaktivitäten des Sächsischen Landesfischereiverbandes e.V. und des Landesverbandes Sächsischer Angler e.V. geprägt, um gemeinsam gegen zusätzliche Sanktionierungen anzukämpfen.

Der Natur- und Artenschutz darf nicht dazu beitragen, dass eine kulturlandschaftsprägende Landnutzung permanent und unnötig erschwert wird. Wie hätten sich denn unsere Teichlandschaft und insbesondere das Artenpotential entwickelt, wenn es keine nachhaltige Nutzung mehr gäbe? Profitieren nicht viele Pflanzen und Tiere eben gerade aufgrund und durch unsere Hege- und Pflegemaßnahmen?

Wir sind der Meinung, dass nicht der Mensch in der Landschaft stört, sondern komplizierte, widersprüchliche und teure Verhinderungsbürokratie. Nur ein Beispiel: Das Angeln vom Boot auf dem Bärwalder See ist bis zum heutigen Tage aus behördlicher Sicht nicht genehmigt (obwohl im Jahre 2011 der Fischereipachtvertrag unterschrieben werden konnte). Aus welchem Grund füllt das behördliche Genehmigungsverfahren mittlerweile eine Akte mit über 600 Seiten? Einen häufig von vielen Seiten versprochenen Bürokratieabbau können wir nicht erkennen.

Die Angler und Fischer arbeiten in diesem Zusammenhang als starke Gemeinschaft zusammen. Wir konnten unsere Probleme u.a. am 22.07.2015 bei der Sommertour des Arbeitskreis V der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages und am 18.09.2015 bei einem Treffen mit dem Sächsischen Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Herr Thomas Schmidt und dem Staatssekretär Herr Herbert Wolff vorbringen. Aus der Politik kommen zumeist positive Reaktionen auf unsere Anfragen und Anregungen.

Nicht nur wir Angler und Fischer, nein auch Landwirte, Jäger und sonstige Landnutzer sind durch die permanent zunehmenden behördlichen Einschränkungen betroffen. Aus diesem Grund arbeiten die Landnutzerverbände eng zusammen. Wir führten am 06.10.2015 einen gemeinsamen Grünen Abend mit Politikern des sächsischen Land- und Bundestages, sowie zahlreichen Behörden- und Verbandsvertretern durch.

Inhaltlicher und thematischer Schwerpunkt war auch hier die spürbar zunehmende Einschränkung der Landnutzung. Besonders erfreut waren wir darüber, dass Staatsminister Herr Thomas Schmidt, in seiner Begrüßungsrede die Problemlage sehr gut widergespiegelt und den Verbänden sehr glaubwürdig eine breite Unterstützung zugesagt hat. Als Vertreter der Landnutzer trat Herr Wolfgang Vogel, Präsident des Sächsischen Landesbauernverbandes, als Redner auf.

 

Die Saison der Fischer- und Hoffeste hat begonnen.

Bitte informieren Sie sich in der Rubrik "Veranstaltungen" über die Termine.

 

 



                               

Die traditionelle Eröffnung der Sächsischen Karpfensaison fand dieses Jahr am 12. September 2015 in der Teichwirtschaft Müglenz  bei Familie Gröger statt.

Seit 1993 organisiert der SLFV e.V. die jährliche Karpfensaisoneröffnung, um anzukündigen, dass es wieder frischen und schmackhaften Karpfen sowie andere Fischarten aus unseren sächsischen Gewässern gibt. Die Karpfensaison beginnt offiziell mit diesem symbolischen Start.

In diesem Jahr wird auch der Staffelstab von der 15. zur nunmehr schon 16. Sächsischen Fischkönigin weitergegeben. Staatsminister Schmidt krönte die 16. Fischkönigin Sarah und verabschiedete die 15. Fischkönigin Sandra mit den besten Wünschen für die Zukunft (Sandra Gössel ist seit dem Sommer Mutter einer kleinen Tochter).

Bilder siehe hier:

 

Eröffnung Karpfensaison Eröffnung Karpfensaison Eröffnung Karpfensaison

                     Programm zur Eröffnung der Sächsischen Karpfensaison 2015

10:00 Uhr:       Offizielle Eröffnung der Sächsischen Karpfensaison 2015 durch
                          Landrat Bernd Lange, Präsident des Sächsischen Landesfischereiverbands e.V. und
                          Staatsminister Thomas Schmidt, Minister für Umwelt und Landwirtschaft
                       Krönung der 16. Sächsischen Fischkönigin durch Staatsminister Schmidt
                          Grußworte der Ehrengäste

                          u. a. Bürgermeister Uwe Weigelt, Bürgermeister der Gemeinde Lossatal
                          Familie Gröger, Teichwirtschaft Müglenz und Ausrichter


11:30 Uhr:                  Schaufischen im Hälterbecken
12:30 Uhr:                  Traditionelles Karpfenessen
16:00 Uhr:                  Abschluss der Veranstaltung


Informationen:            Sächsischer Landesfischereiverband e. V.
                                 Anglerverband Leipzig e. V.


Weitere Aktivitäten:    Fischverkauf


Den Steckbrief der 16. Fischkönigin Sarah können Sie unter der Rubrik Veranstaltungen - Fischkönigin nachlesen.


 

 



 

Europäische Karpfenkonferenz 2015

Wolfgang Stiehler

Die Europäische Karpfenkonferenz fand am 3.und 4. September in Vodnany in der Tschechischen Republik statt.

Die Teilnehmer kamen aus 8 Ländern (Tschechien, Polen, Ungarn, Kroatien, Litauen, Österreich und Deutschland.

Neben Problemen der Karpfenerzeugung und Vermarktung standen besonders am zweiten Tag der Veranstaltung Probleme der Fischgesundheit auf dem Programm. Einen besonderen Raum nahmen hier neue Erkenntnisse und Schlussfolgerungen zur Koi-Herpes Erkrankung bei Karpfen ein.

Die gehaltenen Vorträge hatten ein sehr ansprechendes und interessantes Spektrum und waren von sehr guter Qualität.

Daneben waren der  persönliche Kontakt der Teilnehmer und der Austausch von Erfahrungen ein wesentliches Merkmal der Konferenz.

Die Veranstaltung fand in den Räumen der Fakultät für Fischerei der Universität Ceske Budejovice statt und bot beste Voraussetzunge für einen erfolgreichen Tagungsverlauf.

Die Teilnehmer verabschiedeten mehrheitlich eine Resolution, die auch die Streichung der KHV aus der Liste der meldepflichtigen Fischseuchen beinhaltete.

Besonderen Dank für das Zustandekommen der Konferenz und ihrem erfolgreichen Verlauf gebührt dem Präsidenten des Verbandes der Binnenfischerei und Aquakultur Deutschlands und Vizepräsidenten der FEAP Bernhard Feneis.

 

 

 

 

 

 

Deutscher Fischerei-Verband e.V. Union der Berufs- und Angelfischer

Einladung zum Deutschen Fischereitag in Rostock

25. - 27. August 2015

Tagungsort: Radisson Blu Hotel Rostock, Lange Straße 40, 18055 Rostock

Anmeldekarten und die Broschüre Tagungsfolge sind in der Geschäftsstelle SLFV erhältlich.

Anmeldeschluss ist der 14. August 2015



Die Wahl der 16. Sächsischen und Wermsdorfer Fischkönigin fand am 10.07.2015 statt.

Diesjähriger Austragungsort war das Landhotel "Zum Goldenen Hirsch" im Wermsdorf.

Die 16. Fischkönigin heißt Sarah Appenfelder und wohnt in Wermsdorf. Die Krönung erfolgt zur Eröffnung der Sächsischen Karpfensaison am 12. September 2015 in der Teichwirtschaft Müglenz.






Aufruf zum Fotowettbewerb des DFV

für die Gestaltung einer Wanderausstellung

 

Informationen dazu erhalten Sie auch über unten aufgeführten Link.

www.fischerei-fotowettbewerb.de

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Der Sächsische Landesfischereiverband e. V. hat seit dem 08. Juni 2015 einen neuen Geschäftsführer, Herrn Marco Jung.

Sie erreichen Herrn Jung unter

Telefon: 0351 4824645

Geschäftsstelle Rennersdorfer Str. 1, 01157 Dresden

Mobil:    0174 3130432

 

 

 


Das Präsidium wünscht Herrn Jung einen guten Start und steht ihm mit Rat und Tat zur Seite.        

 

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AGRA 2015

Die Landwirtschaftsausstellung in Mitteldeutschland

23. - 26. April

Messe Leipzig

Messe-Allee 1

den Messeplan finden Sie unter www.agra2015.de

 

 

 

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Messe "Angeln & Jagen" Dresden  vom 13. bis 15. März 2015

Erlwein-Forum Dresden, Ostrapark    Messering 8 a     01067 Dresden

in der Zeit von 10 - 18 Uhr


 


Von Angelteichen bis Warmwasserkreisläufen. Fachtag Aquakultur und Fischerei am 10. und 11. März 2015 in Königswartha

 

Dr. Thomas Meinelt und Petra Bartschat

Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) Berlin

Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) Brandenburg

Herr Heinz Gräfe, ständiger Vertreter des Präsidenten des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) eröffnete den diesjährigen Fachtag. Er führte aus, dass die Karpfenproduktion im Jahr 2014 auf Grund des guten Wetters und des KHV-Tilgungsprogramms in Sachsen stabil war.

 

Aktuelle Fragen der Aquakultur und Fischerei in Sachsen betrachtete Frau Ulrike Weniger vom Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft. Zu Beginn erläuterte sie noch einmal den Begriff Aquakultur und Unterschiede zur Fischerei. Die sächsische Aquakultur hat im Jahre 2014 2200 t Speisekarpfen produziert und ist somit als stabil zu bezeichnen. Die Satzkarpfenproduktion betrug 188 t mit allerdings geringen Stückmassen von 450 g. In Sachsen ist ein weiterer Rückgang der KHV-Infektionen zu verzeichnen. Es existieren noch 7 KHV-positive Betriebe. In den Teichwirtschaften wurden 338 t Nebenfische produziert. Die Forellenproduktion betrug 330 t Regenbogenforellen, 32 t Bachforellen und Saiblinge. 451 t Speisefische wurden in technischen Anlagen erzeugt. Ein Problem für die Schlachtung von Clarias besteht in der Tierschutzschlachtverordnung, die geändert werden muss. Frau Weniger referierte weiterhin zu Förderungen aus EFF und Fischereiabgabe. So betrug die Teichförderung für eine Teichfläche von 8600 ha 2 Millionen Euro. Sachsen hat über 70.000 Fischereischeininhaber. Das weiterhin ungelöste Problem des Kormorans wird auf der Agrarministerkonferenz vom 18.-20. März in Bad Homburg thematisiert.

 

Herr Dr. Gert Füllner, Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Königswartha, berichtete über erste Ergebnisse zum vergleichenden Mehrländerprojekt Koiherpesvirose (KHV) in Sachsen und Bayern. Die KHV-Situation stellt sich in Sachsen und Bayern sehr unterschiedlich dar. In Bayern existieren in weiten Teilen ELISA Antikörpernachweise, jedoch ist kein akutes Seuchengeschehen festgestellt worden. In Sachsen dagegen waren auf Grund von Seuchenzügen große wirtschaftliche Schäden zu verzeichnen. Eine projektbezogene, länderübergreifende Arbeitsgruppe führte Betriebsbefragungen an verschiedenen repräsentativen Teichgebieten durch. Analogien oder Differenzen in der Bewirtschaftung, den Eigentumsverhältnissen und der Betriebsstruktur sowie den lokalen Besonderheiten wurden dargestellt. Große Unterschiede bestehen in der Lage der Teichflächen in Schutzgebieten. So wurden 91 % der Sächsischen Teichflächen aber nur 34 % der Teichflächen Bayerns als Naturschutzgebiete ausgewiesen. Der Schutzgebietsstatus hat weitreichende Auswirkungen auf die Bewirtschaftung. Insbesondere der regelmäßige Einsatz von Branntkalk zählt in Bayern zur Standardmethode der Wasserkonditionierung und Teichhygiene, ist aber in Sachsen praktisch verboten. Auch die regelmäßige Trockenlegung sächsischer Teiche über Winter wird aus Naturschutzgründen zunehmend vernachlässigt. Die Wasserversorgung der Teiche in Sachsen und Bayern stellt sich sehr unterschiedlich dar. 60 % der Teichwasserversorgung in Sachsen erfolgt durch Oberflächengewässer. Dahingegen sind 71 % der Teiche in Bayern sogenannte Himmelsteiche. Dies bedeutet, dass die Sächsischen Teiche durch die Wasserläufe sehr stark vernetzt sind, was eine höhere Verbreitungsmöglichkeit für Erreger mit sich bringt. Insgesamt sind die  Gemeinsamkeiten größer als gedacht.

 

Der Vortrag von Herrn Jens Geisler und Herrn Dr. Herrmann Bayrle beinhaltete „Aktuelles zur Neuordnung der Berufsausbildung zum Fischwirt“. Die Berufsausbildungsordnung für die Ausbildung zum Fischwirt entstammt dem Jahre 1972. Es bestand deshalb dringender Aktualisierungsbedarf. Der Beruf Fischwirt ist nicht „main stream“, so Herr Geisler. Erschwerend kommen geburtenschwache Jahrgänge hinzu. Es ist oft sehr schwer, junge Menschen für den Beruf eines Fischwirtes zu mobilisieren. Auch die wirtschaftliche Situation der Betriebe ist nicht immer einfach. Der Beruf eines Fischwirtes ist auch durch eine große berufliche Universalität gekennzeichnet und erstreckt sich von Aquakultur bis Seenfischerei. Für die Ausbildung zum Fischwirt sind lange Fahrtwege zu den wenigen Schulen zu absolvieren. Trotzdem sollte das Werben um die jungen Menschen intensiviert werden, denn es geht um nichts geringeres als den Erhalt des Berufstandes. Herr Dr. Bayrle erläuterte die Entwicklung von Ausbildungsordnungen, den Rahmenlehrplan der Kultusministerkonferenz und ein duales System von Ausbildungsbetrieb und Berufsschule.

 

Zu Möglichkeiten und Nutzen der Kryokonservierung von Karpfenzellen referierte Frau Dr. Maria Gebert von der Fraunhofer-Einrichtung für Marine Biotechnologie in Lübeck. Sie informierte über den Stand der Kryotechnik und strich die Bedeutung von Biobanken heraus. Von den 15.000 Fischarten im Süß-und Brackwasser und den etwa 15.000 Marinen Fischarten werden rd. 150 Arten in der Aquakultur genutzt, ca. 30 Arten in wirtschaftlich relevanten Mengen. Die Kryokonservierung sichert den Genpool dieser Aquakulturarten und deren Zuchtformen. Sie ist die Sicherung des genetischen Pools von Zuchttieren, sie ist ökonomisch sinnvoll und stellt einen Beitrag zum Tierschutz dar. Frau Dr. Gebert demonstrierte die Phasen der Kryokonservierung beim Karpfen. Sie zeigte die Ziele und Meilensteine des Projektes auf. Während die Spermien von z. B. Karpfen relativ einfach konserviert werden können, sind Fischeier zu groß, um sie im Ganzen tiefzufrieren. Deshalb werden diesen die Zellkerne entnommen und eingefroren. Verschiedene Einfriermethoden/-protokolle wurden bislang getestet (10 verschiedene Extender, 4 Kryoprotektanzien, verschiedene Einfrierraten). Bislang liegen 298 Spermaproben auf Lager (26 Milchner, 392 Proben ges.). Vor und nach dem Auftauen werden Qualitätschecks, z. B. die Computer-Assistierte Spermien-Analyse (CASA), durchgeführt.

 

Struktur und Größe des Fischbestandes der Talsperre Bautzen war Inhalt des Vortrages von Herrn Maik-Gert Werner, Labor für Fisch- und Gewässerökologie Pulsnitz. Die Talsperre Bautzen ist ein polytrophes und polymiktisches Gewässer. Der Fischbestand wurde von Herrn Werner und seinen Kollegen mittels Echolotung, Grund- und Stellnetzbefischung, Strandwade, Schleppnetzfischerei und Elektrofischerei beprobt. Besonders die Raubfischbestände der Talsperre sind bemerkenswert. Zander und Hecht wurden ausgewogene Jahrgangsbestände und Barschen ein extremes Wachtumspotential bescheinigt.

 

Frau Ulrike Weniger, Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, eröffnete die Vortragsreihe am zweiten Veranstaltungstag mit Erläuterungen zum Förderzeitraum 2014 – 2020. Die auf EU-Rechtssetzung basierende Förderung dient der Erhaltung, der Stabilisierung und dem Ausbau der vorhandenen Fischerei und Aquakultur. Aufgrund der geltenden Rechtssetzung wird die Sächsische Richtlinie zur Förderung der Aquakultur und Fischerei angepasst und auf der Internetseite des SMUL www.smul.sachsen.de/foerderung veröffentlicht. Es wird einerseits insbesondere für Teichwirtschaften Förderungen für investive Maßnahmen, andererseits für Maßnahmen der Vermarktung und Verarbeitung geben. Zudem ist die Förderung abhängig von sogenannten LEADER Gebieten. Anträge werden ebenfalls in das o. g. Portal gestellt.

 

„Fischseuchen in Sachsen – wo stehen wir?“ war die Frage, mit der sich Frau Dr. Grit Bräuer in ihrem Vortrag beschäftigte. Von der Historie der Tierseuchenbekämpfung (erste VO zum Schutz vor Viehseuchen gab es bereits 1880) schlug sie den Bogen zum heute gültigen Tiergesundheitsgesetz und der Fischseuchenverordnung. Anhand der Daten über Fischseuchenausbrüche ist eine deutliche Tendenz des Rückgangs zu erkennen. Dies ist einerseits der konsequenten Durchsetzung der Rechtssetzung zu verdanken, andererseits aber auch dem veränderten Bewusstsein hinsichtlich Betriebshygiene und Seuchenverhütungsmaßnahmen der Betreiber von Aquakulturbetrieben. Die Verantwortung der Tierhalter zur Verhütung der Einschleppung sowie zur Verhinderung der Weiterverschleppung von Fischseuchen wurde nochmals hervorgehoben. Gemäß § 3 Tiergesundheitsgesetz hat sich der Tierhalter über die Übertragungswege der Fischseuchen für die von ihm gehaltenen Fischarten zu informieren. Zudem gibt es eine Informationspflicht gemäß § 4 Tiergesundheitsgesetz für Besitzer, Betreuer und andere Personen, die Umgang mit Fischen haben.

 

Über erste Ergebnisse der Leistungsprüfung mitteleuropäischer Teichkarpfen aus dem Jahr 2014 berichtete Herr Thomas Heller, LfULG. Dabei wurden Karpfenstämme aus Polen, Tschechien, Bayern und Sachsen verglichen. Verschiedene Kriterien wie Überlebensrate, Zuwachs, Futterquotient, durchnittliche Stückmasse wurden zur Bewertung herangezogen. Mittels eines Ranking wurde am Ende festgestellt, dass eine Leistungseinschätzung unter produktionsnahen Bedingungen sehr schwierig ist und noch einige Betrachtungen zur endgültigen Bewertung durchgeführt werden müssen. Dazu gehört die Genotypisierung der Karpfenstämme mittels PCR, was Frau Dr. Andrea Stanke, LfULG, in einem ergänzenden Vortrag erläutete.

Sehr anschaulich berichtete Herr Karl Dominick, Kirschbauer Aquakulturen, in seinem Vortrag über die „Aufzucht exotischer Fischarten in der Warmwasserkreislaufanlage – Erfahrungen aus der Praxis“. Begonnen wurde 2011 mit der Aufzucht von Tilapia, später kamen Speisekrebsaufzucht und Pangasiusaufzucht hinzu. Derzeit wird an der Erweiterung zur Aufzucht von Flussbarschen gearbeitet. Probleme und Erfolge vom Bau der Anlage bis zur Vermarktung wurden offen dargestellt. Als größte Schwierigkeit stellt sich tatsächlich die Vermarktung dieser hochwertigen Produkte vor allem in Deutschland dar. Insbesondere sind Verarbeitungsbetriebe nicht bereit, die angebotenen, relativ kleinen Mengen dieser regional erzeugten Exoten zu verarbeiten. Hauptabnehmer sind daher Österreich und die Schweiz.

Herr Dr. Michael Pietrock, IfB Potsdam-Sacrow, informierte in seinem Vortrag über „Tierschutz- und fischereikonformer Betrieb von kommerziellen Angelteichen – was ist zu beachten?“. Das grundsätzliche Problem ist die Diskrepanz zum Tierschutzgesetz. Zum einen ist auf die Einhaltung der Schonfrist zu achten, wobei diese allerdings in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich ist und zwischen 2 Wochen und 2 Monaten liegt. In der Definition heißt es, die Schonfrist ist gewährleistet, wenn eine Qualitätsveränderung oder Wachstumsleistung vollzogen wird. Andererseits ist auf die artgerechte Haltung zu achten. Dies ist insbesondere beim Besatz von Angelteichen mit „exotischen“ Fischarten oft nicht gegeben, aber auch z. T. nicht bei einheimischen Fischen! Herr Dr. Pietrock empfiehlt eine Dokumentation über die Angelteichbewirtschaftung, d. h. Besatz und Entnahme getrennt nach Fischarten, aber auch  Fütterung und Umweltparameter sollten dokumentiert werden. Dem zu entnehmen ist die weitere Empfehlung, die gängigen Wasserparameter zu messen.

„Was gehört auf das Fischetikett?“, diese Frage versuchte Herr Matthias Pfeifer, LfULG, zu beantworten. Hier ist die Grundlage der anzuwendenden Rechtssetzung die Verordnung (EG) Nr. 104/200 über die gemeinsame Marktorganisation für Erzeugnisse der Fischerei und Aquakultur. Diese besagt, dass Fischereierzeugnisse nur verkauft oder in den Verkehr gebracht werden dürfen, wenn sie den Vermarktungsnormen in Bezug auf Einteilung in Qualitäts-, Größen- und Gewichtsklassen, Verpackung, Aufmachung und Kennzeichnung entsprechen. Weiterhin dürfen lebende, frische oder gekühlte Erzeugnisse nur an den Endverbraucher verkauft werden, wenn eine angemessene Kennzeichnung oder Etikettierung folgende Angaben enthält: die Handelsbezeichnung der Art, die Produktionsmethode (in der See oder den Binnengewässern gefangen oder gezüchtet), das Fanggebiet. Zusätzlich sind Angaben zum Fanggerät, ggf. Auftauhinweise oder Hinweise zu Allergenen erforderlich. Was konkret wie zu kennzeichnen ist und welche Ausnahmen es gibt, regelt das FischEtikettG – Fischetikettierungsgesetz vom 1. August 2002 (BGBl. I Nr. 55 vom 08.08.2002). Zusätzlich gibt es auch einige Hinweise z. B. auf der Internetseite der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft. http://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/publikationen/daten/informationen/p_40086.pdf

 

 

33. Mitgliederversammlung des SLFV

am 10. März 2015  in der Fischereischule Königswartha - Großer Saal, Gutsstraße 1,    02699 Königswartha

Beginn: 09.30 Uhr            Ende: 12.00 Uhr

                                                                im Anschluss

Fachtagung Fischerei

10. und 11. März 2015

Ort:  Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie,

Gutsstr. 1 (Großer Saal), 02699 Königswartha